Jumana Mattukat

Impulsgeberin // Bewusstseinscoach

Ich wäre wohl ein Hippie gewesen

Heute Abend habe ich das Stück „Hair“ im Theater am Goetheplatz gesehen.
Der Regisseur Robert Lehniger hat das Musical und die Idee der Hippie Protestbewegung in die Gegenwart übertragen und das ist ihm, wie ich finde, auf sehr coole Weise gelungen! Während der zwei Stunden hatte ich ein andauerndes „Ja, genau!“ auf der Zunge und auch im Herzen und habe mich auf eine Art „verstanden“ gefühlt.

Gemeinsam tönen, gemeinsam singen, gemeinsam wild tanzen, gemeinsam an einer neuen Zukunft basteln, die Herzen erreichen, Alternativen zum System anbieten, eine neue Perspektive aufzeigen, Menschen motivieren, etwas Neues zu wagen, daran zu glauben, dass es etwas bewirkt und es einfach zu tun – genau das liebe ich und lebe ich zum Glück sehr oft.

Außerdem habe ich gespürt wie Zukunftsweisend Kunst sein kann, weil sie wild denkt, weil sie kreativ ist und aus dem Kreativpool, dem Wissen des „großen Ganzen“ schöpft, weil sie nicht an die Umsetzbarkeit denkt. Genau dadurch kann sie wichtige Impulse für eine Gesellschaft bringen.
Dabei geht es nicht darum, ob sich alles 1 zu 1 umsetzen lässt was uns Kunst vielleicht „vorschlägt“. Es geht darum, Menschen  aus dem alltäglichen Trott herauszuholen, Lust zu machen, herumzuspinnen, Begeisterung zu wecken, uns zu öffnen für neue Denkweisen. Anschließend darf der Kopf ja  gerne wieder eingeschaltet werden, um das „wild Gedachte“ dann tatsächlich in die Welt zu bringen. Ganz bestimmt bleiben dabei ein paar „spinnerte“ Ideen auf der Strecke, ein kleiner Funken Kunst aber wird umsetzbar sein und wird vielleicht sogar der entscheidende Impuls zur Lösung eines Problems sein. Das kann Kunst!

Mich jedenfalls hat dieses regelrechte Spektakel aus tanzenden, singenden und eine neue Form des Zusammenlebens zeigenden Menschen berührt, bestärkt in meinem Lebensgefühl und motiviert, mutig weiter zu gehen auf neuen Pfaden!
Danke schön an alle Verantwortlichen und Beteiligten! Danke schön auch dafür, dass die beiden Klassiker „Aquarius“ und „Let the sunhine“ es in diese neue Version von „Hair“ geschafft haben, mir dadurch eine Ganzkörpergänsehaut im großen Finale zuteil wurde und noch ein letztes Danke schön für meine Erkenntnis „Ich wäre wohl ein Hippie gewesen“ 😉
Dass es sowas Schönes gibt auf der Welt!

Hier mehr Infos und auch die drei Termine, um dabei zu sein:
http://www.theaterbremen.de/de_DE/spielplan/hair.951844#fotos

Ein Kommentar zu “Ich wäre wohl ein Hippie gewesen

  1. Philipp Fader
    6. Juni 2015

    Liebe Jumana,

    wie Recht Du hast! Dieses Stück ist GROßARTIG inszeniert!
    Ich bin mir sicher, auch beim dritten mal schauen wird es eine sehr positive,
    berauschende Wirkung haben!

    Grüße unter Hippies 😉

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 25. Mai 2015 von in Allgemein und getaggt mit , , , , .
%d Bloggern gefällt das: